Montag, 18. Februar 2008

Ja zum neuen Fussballstadion für Aarau – Jetzt!

Die Junge FDP der Bezirke Aarau und Lenzburg macht sich stark für ein neues Aarauer Fussballstadion. Am kommenden Sonntag stimmt die Aarauer Bevölkerung über die Realisation eines Stadions im Torfeld Süd ab. Die JFDP hat deshalb am Samstag im Herzen Aaraus nochmals intensiv für das Projekt geworben.

Wie hinlänglich bekannt ist, braucht der FC Aarau ein neues Stadion. Das heutige „Brügglifeld“ – seit 1924 in Gebrauch! – genügt den Anforderungen schon lange nicht mehr. Es steht mitten in einem Wohnquartier, was zu unhaltbaren Zuständen für die Nachbarn führt. Zudem hat der Fussballverband wiederholt klar gemacht, dass er dem FC Aarau die „Super League“-Lizenz entziehen wird, falls weiterhin im „Brügglifeld“ gespielt werden sollte. Das heisst im Klartext: Im Falle eines Neins zum Stadion wäre der Zwangsabstieg unabwendbar! Dadurch würde das sportliche Aushängeschild der Stadt Aarau – ja des ganzen Kantons! – in den bedeutungslosen Niederungen des Schweizer Fussballs versinken. Dies kann keineswegs im Interesse der Stadt Aarau sein, umso mehr, als der FCA in der Vergangenheit zur Genüge bewiesen hat, dass er zu Recht als „unabsteigbar“ gilt.

Das geplante Stadion im Torfeld Süd ist ein durch und durch gelungenes Projekt: Es wird in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs zu stehen kommen und „grüne Wiese“ muss dafür keine geopfert werden. Im Stadion sind Plätze für 10‘000 Zuschauer geplant, gebaut wird also nicht ein überdimensionierter „Fussballtempel“, sondern ein Stadion, welches den Bedürfnissen der Stadt und des FC Aarau entspricht. Und es werden nicht nur die Fussballprofis profitieren, sondern vor allem auch der Breitensport: Beachvolleyball, Skateboarding, Leichtathletik, Fitness, Wellness… Sie alle finden im Torfeld Süd ihre neue Heimat. Nutzniesser sind insbesondere auch die Jungen, da ihnen Raum geboten wird für eine sinnvolle Beschäftigung. Ein wichtiges Zeichen in Zeiten überbordender Jugendkriminalität. Denn: Wer sich nicht langweilt, der schlägt nicht.

Auch nur annähernd so überzeugende Alternativen gibt es keine. Deshalb sollen die Gegner endlich dazu stehen, dass sie gar kein Stadion wollen! Im Einwohnerrat haben sie mit allerlei Anträgen versucht, das Geschäft zu verzögern und letztlich zu verhindern. Dass sie öffentlich nicht dazu stehen, zeigt, dass die Gegner des Stadions ein unehrliches Spiel spielen. Denn selbst wenn eine Vorlage für den Standort Obermatte in Buchs oder für den Aarauer Schachen auf dem Tisch läge, fänden sie mit Sicherheit das berühmte Haar in der Suppe. Vermutlich würden sie dann aufschreien, das Stadion dürfe niemals auf einer „grünen Wiese“ zu stehen kommen... Die JFDP ist der Meinung, Ehrlichkeit währt am längsten. Deshalb gibts am Sonntag nur eine Antwort: Ja zu Aarau – Ja zum Stadion!