Verschwiegen wird allerdings, dass beim Sammeln dieser Unterschriften nicht immer die Wahrheit gesagt wurde. So haben wir erfahren, dass beim Sammeln behauptet wurde, alle Wohnhäuser im Torfeld würden abgerissen und ebenfalls behauptet wurde, der Steuerfuss gehe bei Annahme 10 Prozent rauf. Einige Passanten wollen gehört haben, wie gefragt wurde: „Sind sie gegen Stau in Aarau? Dann unterschreiben Sie hier“. Bei solchen Machenschaften dreht sich einem irgendwie der Magen und es ist nur zu hoffen, dass sich nicht all zu viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von diesen Irreführungen blenden lassen.Bild oben: Die Argumente der Gegner sind reisserisch und nicht belegt - einige sagen sogar: gelogen.
Als Befürworter der Änderung der Bau- und Nutzungsordnung in der Spezialzone Torfeld Süd bitten wir alle Leser, es den Gegnern nicht gleich zu tun. Unsere Stärke ist es, mit handfesten Argumenten offen und ehrlich zu Kommunizieren. Einerseits ist nur mit dem JA eine Stadtentwicklung überhaupt möglich und andererseits hängt auch die Zukunft des FC Aarau von diesem Beschluss ab. Wir möchten alle Leserinnen und Leser dieser Gruppe bitten, in ihrem Umfeld für unsere Sache einzustehen, dafür können diese Argumente hilfreich sein:
Bild unten: Positiv, frisch, offen und ehrlich: Flyer des Pro Komitees
Ein JA zur BNO ist kein Schnellschuss. Die zahlreichen Projekte sind von langer Hand geplant, sie sind breit abgestützt und fanden in allen Mitwirkungsverfahren grosse Zustimmung.- Im Vorfeld zu dieser Abstimmung wurden bereits zwei Volksbefragungen zum Thema Torfeld Süd durchgeführt. In beiden Fällen fanden die Projekte jeweils Zweidrittels-Mehrheiten.
- Bereits vor den jeweiligen Abstimmungen gingen die Projekte im Stadt-und Einwohnerrat fast Einstimmig durch, ehe eine Minderheit aus unerfindlichen Beweggründen jedes Projekt zu verhindern versuchten.
- Verhandlungen mit künftigen Mietern können erst abgeschlossen werden, wenn diese wissen, ob im Torfeld überhaupt gebaut werden kann. Potentielle Firmen zu verbindlichen Zusagen zu verleiten ist unmöglich – deshalb verlangt es die Gegnerschaft.
- Im neuen Torfeld Süd entsteht ebenfalls bezahlbarer Raum für das Klein- und Kunstgewerbe. Zahlreiche Zwischennutzer haben bereits ihr Interesse angemeldet.
- Jede weitere Verzögerung kostet Geld und vertreibt Investoren, deren Kapital als flüssige Mittel bereit liegen. Geht es nicht bald voran, geht ein grosses Investitionsvolumen verloren – 500 Arbeitsplätze werden nicht geschaffen, weder bei der Realisierung, noch im „Betrieb“ Torfeld Süd.








